Waschtrockner klein im WG-Alltag: Was ich in den ersten Wochen gelernt habe

Ich bin vor drei Monaten in eine WG gezogen – zusammen mit zwei Freundinnen, beide berufstätig, beide sehr ordentlich. Ich selbst bin eher pragmatisch: Hauptsache, es funktioniert. Nur eines war bei uns allen schnell klar – der Waschsalon drei Straßen weiter ist keine Dauerlösung. Wir wollten unsere eigene Maschine.

Doch in der Küche war kein Platz. Im Bad stand schon das Regal. Keller? Kein Anschluss. Also kam die Idee auf: waschtrockner klein, möglichst kompakt, möglichst leise, möglichst effizient.

Warum ein waschtrockner klein unsere Rettung wurde

Nach kurzer Online-Recherche war klar: Es gibt Geräte, die weniger Platz brauchen als ein Mülleimer, dabei aber Wäsche waschen und trocknen können. Zugegeben – wir waren skeptisch.

Aber in der WG hat niemand Lust auf lange Waschpläne, extra Trocknergänge oder eine zweite Maschine im Flur. Also beschlossen wir: Wir probieren’s. Und heute kann ich sagen: Es war die richtige Entscheidung – mit ein paar Lerneffekten.

Die ersten Tage: Trial & Error

Am Anfang lief nicht alles glatt.

  • Beim ersten Waschgang hatten wir die Trommel zu voll gepackt – die Wäsche kam feucht raus.
  • Einmal lief das Wasser aus dem Schlauch, weil niemand ihn richtig im Waschbecken fixiert hatte.
  • Und wir lernten: Wer zuerst wäscht, sollte nicht unbedingt danach direkt Gäste erwarten – Trocknungszeit dauert eben.

Trotzdem: Schon nach einer Woche war der waschtrockner klein fester Bestandteil unserer WG-Routine.

Fünf Dinge, die ich heute anders machen würde

1. Kleine Mengen planen
Waschtrockner sind nicht dafür gedacht, eine Woche Wäsche auf einmal zu verarbeiten. Lieber öfter kleinere Ladungen.

2. Leise Zeiten beachten
Auch wenn das Gerät überraschend leise ist: Zwischen 22 Uhr und 7 Uhr waschen wir nicht mehr – aus Rücksicht auf die Nachbarn.

3. Nach dem Trocknen direkt aufhängen
Auch wenn’s eigentlich trocken ist – manche Stoffe (z. B. Jeans oder Sweatshirts) profitieren davon, noch 10 Minuten zu „atmen“.

4. Flusensieb regelmäßig reinigen
Wird gern vergessen, führt aber sonst zu schlechterer Trocknung und mehr Stromverbrauch.

5. Jeder wäscht für sich – keine Gemeinschaftsmaschinen
Klingt egoistisch, funktioniert aber besser. So gibt’s keine Diskussionen über Farbsortierung oder verlorene Socken.

Fazit: Keine Waschdiskussionen mehr – nur noch Routine

Ich hätte nicht gedacht, dass ein so kleines Gerät unseren WG-Alltag so sehr erleichtern kann. Der waschtrockner klein spart uns Wege, Zeit und Nerven. Niemand schleppt mehr Körbe durch den Kiez, niemand wartet auf freie Maschinen im Keller.

Wir haben gelernt: Technik muss nicht groß sein, um zu funktionieren. Sie muss nur zu uns passen. Und in einer 70 m²-Wohnung mit drei sehr unterschiedlichen Menschen ist das schon viel wert.